Bauchspiegelung

Die älteste und nach wie vor wichtigste Aufgabe einer Bauchspiegelung ist die Diagnostik. Durch sie können Veränderungen betrachtet werden, die sich der sonstigen bildgebenden Diagnostik entzogen haben. Zudem können im Rahmen einer Bauchspiegelung Gewebeproben entnommen und dank sogenannter Schnellschnittuntersuchungen beurteilt werden. Ein derartiges Vorgehen hat sich zum Beispiel bei Lymphknotenerkrankungen bewährt.

Auch bei lokalisierten verwachsungsbedingten Beschwerden kann den betroffenen Patienten im Rahmen einer Bauchspiegelung durch Entfernung oder Durchtrennung der Verwachsungen Erleichterung verschafft werden. Es hat sich jedoch gezeigt, dass es bei vielen Patienten zu erneuten Verwachsungen kommt. Aus diesem Grunde werden derartige Eingriffe nur noch äußerst selten und nur in wohlbegründeten Einzelfällen durchgeführt.

 

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