Eingriffe am Dünndarm

Eingriffe am Dünndarm können aus den unterschiedlichsten Gründen notwendig werden. Das Spektrum reicht von der Lösung von Verwachsungen nach Voreingriffen über die Entfernung von einem wenige Zentimeter langen Teilstück etwa nach einer Einklemmung in einem Bruch bis hin zur Entnahme beispielsweise entzündlich miteinander verwachsener Dünndarmschlingenpakete. Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, die meist am Übergang vom Dünn- zum Dickdarm auftreten, ebenso wie bei Tumorerkrankungen am rechten, aufsteigenden Dickdarmschenkel, müssen zumeist kombinierte Dünn- und Dickdarmeingriffe vorgenommen werden.

Ist die Entfernung eines Dünndarmteilstückes notwendig, werden zunächst die zu- und abführenden Gefäße durchtrennt, dann wird das Darmstück entfernt und die Verbindung mit einzelnen oder fortlaufenden Nähten wieder hergestellt.

Ganz allgemein muss bei Eingriffen am Dünndarm stets darauf geachtet werden, dass eine größtmögliche Restlänge an Darm verbleibt, um Ernährungsprobleme wegen unzureichender innerer Dünndarmfläche zu vermeiden.

 

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